Zur Gewährleistung gesunder Innenräume in pädagogischen Einrichtungen bieten wir Trägern:

  • Schadstoffscreening mit Raumluft-, Material- und Staubuntersuchungen, Immobiliencheck bzw. „Gebäudeanamnese“
  • Gefährdungsbeurteilungen – auch nach Arbeitsschutzgesetz / Sicherheitstechnische Betreuung gem. BGV A2
  • Sanierungs- und Baubegleitung
  • ausführliche Beratungen zum Thema

Für Eltern ist eine Kurzzeit-Beratung kostenlos. Die Beratung der Eltern schließt auch das Wohnumfeld der Kinder ein.

Unsere Analyse, Messung, Unterstützung bei Maßnahmen sowie Gutachten helfen, gesundheitliche Belastungen zu erkennen und zu minimieren bzw. zu beseitigen. Im besten Fall werden Gesundheitsgefahren vermieden.

Schadstoffbelastungen können sich bei Kindern und Jugendlichen gravierender auswirken als bei Erwachsenen, weil Schadstoffe in den Aufbau- bzw. Wachstums-Stoffwechsel von Heranwachsenden eingreifen. Sie führen beim Zell-, Gewebe- und Organaufbau und im Blut zu Fehlsteuerungen und werden teilweise mit „eingebaut“ z. B. in das Fettgewebe. Außerdem ist das Immunsystem noch nicht ausgereift und schlechter in der Lage, Schadstoffe abzubauen und aus dem Körper auszuscheiden.
Das ist der Grund, warum Kinder und Jugendliche häufig schneller und ausgeprägter auf Schadstoffeinwirkungen reagieren als Erwachsene.

Neben vorübergehenden Störungen wie Reizungen der Atemwege und Augen, akuter Schädigung von Zellen und Organen im Extremfall, sind außerdem chronische Erkrankungen (Vergiftungen, Degenerationen) bei Kindern und Jugendlichen wegen der längeren Lebenszeit wahrscheinlicher als bei Erwachsenen.
Für Kinder und Jugendliche, die sich täglich mehrere Stunden in Kindertagesstätte und Schule aufhalten, wäre es daher besonders wichtig, dass die Räume dieser Einrichtungen möglichst belastungsfrei sind. Sie sind jedoch leider nicht selten überdurchschnittlich schadstoffbelastet und genügen nicht den Anforderungen des „Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulen“, herausgegeben vom Umweltbundesamt.1

Das kann verschiedene Gründe haben:

Altbauten haben häufig bauliche Mängel wie z. B. feuchte Baumasse mit der Folge von zu hoher Luftfeuchte und Schimmelpilzbefall.
Die Gebäude können Schadstoffe enthaltende und emittierende Baustoffe, Bodenbeläge und Inneneinrichtungen aufweisen. In Altbauten sind das z. B. Holzschutzmittel (Biozide wie PCP), Brandschutzausrüstungen aus Asbest oder PCB oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthaltende Kleber. In Neubauten sind es typischerweise leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC) aus Baustoffen, Möbeln, Böden, Farben etc..
Weitere Lösemittel-Emissionen können beim regelmäßigen Einsatz von Reinigungs- und Pflegemitteln entstehen.
Die Feinstaubbelastung ist, hervorgerufen durch mangelnde Hygiene, fehlende Abtrennung von Aufenthalts- und Garderobenräumen oder durch von außen eindringende Autoabgase oft zu hoch. Erhöhte Kohlendioxid-Konzentrationen treten in Verbindung mit falschem oder zu geringem Lüften auf.

Die Schadstoffe werden eingeatmet oder angelagert an Staubpartikel über direkten Haut- und Hand-Mund-Kontakt aufgenommen. Krabbelnde Kleinkinder sind über diesen direkten Weg besonders gefährdet und von der Schadstoffaufnahme betroffen.

Für Einrichtungsträger als auch für Eltern ist es nicht leicht, ihrer hohen Verantwortung und Fürsorgepflicht in jeder Hinsicht und Situation gerecht zu werden.
Wir können Sie dabei unterstützen.
Mit Sicherstellung einer nachweislich gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Kita-, Schul- oder Wohnräumen lässt sich ruhiger schlafen.

Wenn Sie eine Gesundheits-Belastung in Kita, Kindergarten, Schule oder Zuhause vermuten oder Ihre Kinder davon betroffen sind, sprechen Sie uns an.

fn1 www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/3689.html